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Kosmos nel XXI secolo (Villa Vigoni 2019)

Kosmos nel XXI secolo-Kosmos im XXI. Jahrhundert. Atti del Convegno della Associazione Italiana Alexander von Humboldt (Villa Vigoni, 11-14 Aprile 2019). A cura di Giacomo de Angelis

 

Discorso introduttivo del presidente dell’Associazione italiana Alexander von Humboldt
prof. Giacomo de Angelis

E’ per me un gran piacere ed un onore portare i saluti degli Humboldtiani all’apertura di questo convegno organizzato in occasione dei 250 anni dalla nascita di Humboldt e dedicato alla sua ultima opera il “Kosmos” rivisto alla luce del XXI secolo. Colgo l’occasione per salutare il Console Generale di Milano Claus Robert Krumrei, il Console Aggiunto Peter von Wesendong, il Segretario Generale della fondazione Alexander von Humboldt Enno Aufderheide, Il Segretario Generale di Villa Vigoni Christiane Liermann Traniello, Il presidente della Associazione Italiana DAAD Sandro Moraldo e tutti i presenti per la gentile partecipazione. A chiusura del convegno avremo anche la presenza dell’Ambasciatore Viktor Elbling (Ambasciata di Roma) che fortemente ringrazio per la sua disponibilità. 
Un ringraziamento speciale voglio poi indirizzare alla Fondazione Alexander von Humboldt ed al Centro di Eccellenza Italo Tedesco di Villa Vigoni per aver voluto e sostenuto questo evento dedicato all’ultima opera di Humboldt.
1827 ist Alexander 57 Jahre alt und weltberühmt. Er muss nach Berlin zurück. Seine finanziellen Reserven sind erschöpft. Er ist nicht länger in der Lage, die Stellung in Paris zu halten. Paris ist die Stadt, die er liebt, in der er die vergangenen zwanzig Jahre verbracht hat. Bis zu seinem Tod wird er noch acht Mal an die Seine reisen. Das gehört zur Abmachung mit Friederich Wilhelm III. Im Jahr 1804 ist er zum preuβischen Kammerherrn ernannt worden, mit vier Monaten Forschungsurlaub im Jahr und mit 5000 Talern jährlicher Bezüge. 
Auf dem Weg nach Preuβen macht er einen Abstecher nach London, wo er eine Taucherglocke besteigt und sich auf den Grund der Themse herabsinken läβt. “ Voller Unruhe und Erregung, nur glücklich, wenn ich etwas Neues unternehme” hat er über sich gesagt. 
Am 12. Mai 1827 kommt Alexander nach zwei Jahrzehnten Abwesenheit in Berlin an. Mit Berlin verbindet er das Wort “Wüste”. Sein Bruder Wihlelm gibt ihm in dieser Zeit Halt. Die Nähe zum Bruder steigert Alexanders Schaffen. “Reden statt reisen” lautet nun die Devise. In wenigen Monaten hält er einundsechzig Vorlesungen an der Universität, die Wilhelm 1809 gegründet hat. Neu ist, wie Humboldt Zusammenhänge zwischen Geist und Materie, Natur und Geschichte, Wissenschaft und Kunst darstellt. Er bringt Berlin aus der Fassung. Der Erfolg der “Kosmos” – Vorlesungen weckt die Sehnsucht nach neuen Grenzen und Zielen. 
Humboldt denkt an eine Veröffentlichung der Vorträge in Buchform. Doch bis der erste Band seines “Kosmos” erscheint, vergehen noch siebzehn Jahre. “Kosmos” sein Werk, das wir in diesem Kolleg neu behandeln wollen. 
Un augurio di buon lavoro a tutti.




Le immagini del Convegno Kosmos nel XXI secolo (Villa Vigoni, 11-14 aprile 2019